AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Dienstleistungen und Angebote zwischen Novarq und ihren Kunden in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich künstlicher Intelligenz, insbesondere die Konzeption, Entwicklung, Implementierung und Betreuung von KI-Lösungen wie Chatbots, Voice Agents, Automatisierungen, Analyse- und Beratungsleistungen sowie damit verbundene digitale Services. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters.

Verträge kommen durch schriftliche Bestätigung, digitale Annahme eines Angebots oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte oder Subunternehmer einzusetzen. 

Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben. Rechnungen sind, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, sofort fällig und innerhalb der angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, weitere Leistungen bis zum Zahlungseingang auszusetzen. Der Anbieter stellt die erbrachte Leistung für maximal 1 Jahr zur Verfügung.

Der Anbieter schuldet die vertragsgemäße Bereitstellung der vereinbarten Leistungen, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. KI-basierte Systeme arbeiten probabilistisch; daher können inhaltliche Abweichungen, Schwankungen oder fehlerhafte Ausgaben nicht vollständig ausgeschlossen werden. Der Kunde erkennt an, dass KI-Ergebnisse einer fachlichen Prüfung unterliegen und nicht ungeprüft verwendet werden dürfen.

Das Widerrufsrecht richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei digitalen Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, sobald der Anbieter mit der Ausführung der Leistung begonnen hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.

Macht der Kunde geltend, dass Leistungen nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht wurden, ist er verpflichtet, dies nachvollziehbar und konkret nachzuweisen. Ohne ausreichende, objektiv überprüfbare Nachweise besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung, sofern die Leistung technisch bereitgestellt oder vertragsgemäß angeboten wurde.

Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter ausschließlich bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Datenverluste oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Alle im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Konzepte, Softwarebestandteile, Prompts, Designs und Inhalte unterliegen dem Urheberrecht des Anbieters, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig, ist der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.